Arbeitsgruppe Myanmar

Die AG Myanmar beschäftigt sich seit 2019 mit der Menschenrechtssituation in Myanmar.

Auszug aus dem Amnesty Report 2017/18 :
Die Menschenrechtslage verschlechterte sich 2017 dramatisch. Im Staat Rakhine wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt, die Hunderttausende Rohingya zur Flucht ins benachbarte Bangladesch zwangen. Diejenigen, die blieben, mussten weiterhin unter Bedingungen leben, die einem Apartheid-System glichen. Die Armee beging zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht. Die Behörden beschränkten weiterhin den Zugang humanitärer Organisationen zu bestimmten Gebieten. Das Recht auf freie Meinungsäußerung war nach wie vor eingeschränkt. Religiöse Intoleranz und anti-muslimische Vorurteile nahmen zu. Die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen genossen weiterhin Straffreiheit.


(Quelle :: Amnesty Report Index number: ASA 16/7288/2017 v.18.10.2017)

Kontakt:
Dorothea Wolf
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21. Februar 2019